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1107.

1878

17 août 1878. Déclaration du Sultan de Bornéo étendant les dispositions de l'article VIII du traité conclu avec la Grande Bretagne, le 27 mai 1847, à tous les Etats amis de cette puissance.

(Archives du ministère Imp. et R. drs affaires étrangères.) Le comte Deym au comte Andrassy:

Hochgeborner Graf! In der Anlage beehre ich mich Eurer Excellenz eine Declaration des Sultans von Borneo zu unterbreiten, wonach der englischen Schiffbrüchigen in Borneo zugestandene Schutz auf Angehörige von mit England befreundeten Nationen ausgedehnt wird. Genehmigen etc

F. Deym.

Declaration by His Highness the Sultan of Borneo, extending the provisions of Clause VIII of the Treaty with Great Britain of the 27th May 1847, to the case of Wrecked Vessels belonging to

States in amity with Great Britain. His Highness Abdul Mumin, Sultan of Borneo, for himself, his heirs and successors, hereby declares that, from the date of this Declaration, the provisions of the VIIIth Article of the Treaty dated the 27th May 1847, between Great Britain and Borneo, relating to the assistance and protection to be afforded by His Highness in the case of vessels unter the British flag wreked upon the coasts of His Highness' dominions, shall be and are hereby extended to the case of wrecked vellels belonging to States in amity with Great Britain, the clause referred to being in the following terms:

» Clause VIII. If any vessel unter the British flag should be wrecked on the coasts of the dominions of His Highness the Sultan of Borneo, His Highness engages to give all the assistance in his power to recower for and to deliver over to the owners there of all the property which can be saved from such vessels. His Higness further engages to extend to the officiers and crew, and to all other persons on board such wrecked vessel, full protection both has to their persons and as to their property.“ This 17th day of August, 1878.

(Seal of His Ilighness the Sultan of Borneo.)

(Signed) W. H. Treacher,
Her Britannic Majesty's Acting Consul-General in Borneo.

1878

1108.

19 août 1878. Accession de la Perse à l'Union postale Universelle.

(Archives du ministère Imp. et R. des affaires étrangères.) Le Conseil fédéral Suisse au ministère Imp. et R. des affaires

étrangères à Vienne: L'article 1er du protocole final, signé à Paris le 1er juin 1878, statue

que la Perse, qui fait partie de l'Union postale universelle, mais qui n'étai pas représentée au Congrès postal de Paris, serait admise néanmoins à signer ultérieurement la Conrention moyennant qu'elle consacre son adhésion par un acte diplomatique avec la Gourernement suisse avant le 1er avril 1879.

Le Conseil fédéral suisse a, en conséquence, accepté au nom des membres de l'Union, le 15 août de cette année, une déclaration du Gouvernement persan constatant l'adhésion de la Perse aux stipulations de la Convention de Paris du 1er juin 1878. Les Conseil fédéral a l'honneur de remettre avec la présente note à Son Excellence Monsieur le Ministre des Affaires étrangères d'Autriche-Hongrie etc. etc. le texte de cet acte*, dont l'original est et demeure déposé aux archives de la Confédération suisse. Le Conseil fédéral suisse saisit etc.

Au nom du Conseil fédéral suisse : Le Président de la Confédération: Le Chancelier de la Confédération : Schenk.

Schiess.

* Déclaration. L'article I du Protocole final, signé à Paris le 1er juin 1878, statue que la Perse, qui fait partie de l'Union postale universelle, mais qui n'était pas représentée au Congrès de Paris, serait admise néanmoins à signer ultérieurement la Convention moyennant qu'elle consacre son adhésion par un acte diplomatique avec le Gouvernement suisse, avant le 1er avril 1879.

Se fondant sur cette disposition, le Gouvernement persan, représenté par Mr. Riederer, son Directeur général des l'ostes, qui est muni des pouvoirs néces. saires en bonne et due forme, déclare par la présente adhérer à la Convention de l'Union postale universelle conclue à Paris le 1er juin 1878, au même titre que si son représentant en avait signé les divers instruments

La présente Déclaration sera communiquée par le Gouvernement suis tous les Gouvernements co-contractants.

Ainsi fait à Berne, le quinze août mil-huit-cent-soixante-dix-huit (15 août 1878).

(L. S.) Signé : Chevalier Gustave Riederer- Darberg.

1109.

1878

22 août 1878. Notification du ministère Imp. R. du commerce con

. cernant les déclarations douanières à joindre aux envois destinés pour l'Italie.

(P. V. Bl. 1878, Nr. 47.) Zolldeclarationen zu den Fahrpostsendungen nach Italien.

H. Minist. Z. 23853. Den k. k. Postämtern wird zur Darnachachtuug bekannt gegeben, dass von nun an allen einer Zollamtshandlung unterliegenden Fahrpostsendungen nach Italien nebst einer in deutscher Sprache abgefassten Zolldeclaration noch zwei Zolldeclarationen in italienischer oder französischer Sprache beigegeben werden müssen.

Im Fahrpost-Tarife Italien« haben die Zeilen 1 bis inclusive 4 auf Seite 14 nunmehr zu lauten: „Nebst dieser müssen allen Sendungen, mit Ausnahme jener, welche blos baares Geld oder Werthpapiere oder Waarenmuster ohne Werth enthalten, – zwei Zolldeclarationen, welche in italienischer oder französischer Sprache abgefasst sein müssen, beigegeben werden.

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1110.

24 août 1878. Circulaire du ministère Imp. R. du commerce concernant la nécessité d'éclaicir la classe ouvrière sur les chances de trouver de l'occupation à l'étranger.

(Archives du ministère Imp. et R. des affaires étrangères.) Einer Mittheilung des Ministeriums des Aeusseren zufolge, beschweren sich die in Belgien functionirenden k. u. k. Consular-Aemter, insbesondere das Consulat in Lüttich, über den stetigen Zuzug von Arbeitern aus Oesterreich-Ungarn nach Belgien, welche in den wenigsten Fällen der Landessprache kundig, bei der herrschenden industriellen Krise in Belgien und der grossen Anzahl feiernder, einheimischer Arbeiter, sehr selten im Stande sind, sich Beschäftigung zu verschaffen, und sodann dem genannten Consular-Amte mit ihren Anliegen, um Unterstützungen und Rückbeförderung in die Heimat zur Last fallen, so dass die betreffendeu Consulats - Vorsteher, nicht selten sich genöthigt sehen, aus ihren Privatmitteln den sich fortwährend steigernden Ansprüchen unserer mittellosen Staats-Angehörigen zu entsprechen.

1878 Es ist unseren Consular - Aemtern zwar gestattet, in

besonders rücksichtswürdigen Fällen die Refundirung der ron ihnen verausgabten Unterstützungsbeträge anzusprechen, allein das Ministerium des Aeusseren kam diesen Ansprüchen nur insoweit genügen, als der von den hohen Delegationen für Unterstützungen bewilligte, sehr geringe Fond ausreicht.

Unsere Arbeiter sind bei ihren vergeblichen Streben. Arbeit zu finden, den widrigsten Schicksalen in einem fremden Larde, dessen Sprache sie nicht verstehen, ausgesetzt und dieser Umstand ist es zunächst, auf welchen seitens unserer Vertretungen in Belgien stets hingewiesen wird, und der ihrer Ansicht nach zugleich den Beweis liefert, dass die Individuen, welche der Glauben nach Belgien führt, sie hätten dort eine bessere Existenz als in der Heimat zu gewärtigen, in Illusionen befangen sind.

Es ergibt sich daraus die Nothwendigkeit, dass den Handwerkern, welche nicht mit zureichenden Subsistenzmitteln versehen sind, in ihrem eigenen Interesse davon abgerathen werde, in einem so dicht bevölkerten Lande, wie Belgien, Erwerb zu ersuchen.

Ein ebenfalls berücksichtigenswerthes Moment ist die gebotene Fürsorge für unsere Consular-Aemter, denn die in ihren Hoffnungen auf Beschäftigung getäuschten Zuzügler appelliren an die Mildthätigkeit unserer Consular-Chefs, ohne zu bedenken, dass die ihnen zugewendete geringe Beihilfe nicht geeignet ist, sie für den Mangel an Erwerb zu entschädigen.

Um derlei Vorkommnisse nach Thunlichkeit zu verhindern, unterlasse ich nicht, das Ministerium des Inneren mit dem Ersuchen zu begrüssen, dass es im Wege der politischen Länderstellen auf eine zweckdienliche Belehrung jener Bevölkerungs-Kreise Bedacht nehmen möge, welche im Auslande Arbeit suchen.

Ich lade jedoch gleichzeitig auch die geehrte Kammer ein, dahin zu wirken, dass der Zuzug österreichischer Arbeiter nach dem an Arbeitskräften so reichen Belgien nach Thunlichkeit hintangehalten, oder doch eingeschränkt werde. Wien, am 24. August 1879.

Für den k. k. Handels- Minister:

Arnt.

1111.

1878

25 août 1878. Ordonnance du ministère Imp. R. du commerce concernant l'introduction des mandats de poste entre la monarchie austro-hongroise d'une part et la France avec l'Algérie de l'autre part.

(R. G. Bl. 1878, Nr. 112.) Verordnung des Handels- Ministeriums vom 25. August 1878, wegen Einführung der Postanweisungen im Verkehre zwischen der österreichisch - ungarischen Monarchie einerseits und Frank

reich mit Algier anderseits.

§. 1.

Vom 1. September d. J. können Postanweisungen im Verkehre zwischen Oesterreich-Ungarn einerseits und Frankreich mit Algier anderseits unter folgenden Bedingungen vermittelt werden.

§. 2. Der Betrag jeder einzelnen Anweisung darf in der Richtung nach Frankreich und Algier 150 A. ö. W. und in der umgekehrten Richtung 375 Francs nicht übersteigen, und erfolgt die Ein- und Auszahlung in Oesterreich - Ungarn in österreichischem Papiergelde, in Frankreich und Algier in der Franken-Goldwährung.

Die Umrechnung der österreichichen Papierwährung auf die französische Goldwährung, und umgekehrt, wird durch die in directem Kartirungsverbande mit französischen Postämtern stehenden österreichischen Auswechslungs-Postämter, nach dem jeweiligen Course des 20-Francs-Goldstückes an der Wiener Börse vorgenommen.

S. 3
Die Gebühr, welche für Postanweisungen aus Oesterreich-
Ungarn nach Frankreich oder Algier vom Absender ein-
zuheben ist, beträgt:
Für Beträge bis 25 A. ö. W. 25 kr. ö W.
über 25 bis 50 A. ö. W. A. 50 kr. ö. W.

1 »
100
150 »

1 50
und ist diese Gebühr stets im Vorhinein, u. zw. bei An-
weisungen, welche auf Beträge von mehr als 25 A. lauten,
durch Aufkleben von Ergänzungsmarken in entsprechenden

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