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42. PETROVSKIJ, м. Композиция новеллы у Мопассана Zeitschr.

Начало 1921 N 1. 13. PiKSANOV, N. Новыій путь литературноіі науки іm Sanmel

band 1(скусство hrg. Поск. Акад. Худолі. Наук. 1. Lief. (1923). 44. PoTEBм'я, А. Із заншсок по теории словесности Charkov 1905. 45. Ters. Мысли, и язык. 4. Aufl. Odessa 1922. 16. Поэтика. Сборники по теорії поэтического stuullia Petersburg

1919 (Aufsätze von 0. Brik, E. POLIvanov, V. ŠKLOVSKIJ,

B. EICIENBAUM, L. JAKUBINSKIJ vgl. N 50). 17. Pycckası Peyt. Eine Sainmlung von Aufsätzen hgb. von L. ŠČERBA.

Bd. I Petersburg 1923 (Aufsätze von V. VINOGRADOV, B. LARIN,

L. ŠČERBA, L-JAKUBINSKIJ). 18. SAKULIN, Р. К вопросу о построеннің поэтики im Sammelband

Пскусство Moskau 1923. 49. Dеrѕ. Еще ») образах « Zeitschr. Атенеті, 1. Lief. (1924) Peters

burg. 50. Сборник по теории поэтического языка 1. Liet. (1916) 2. Liet.

(1917). 2. erweiterte Ausgabe vgl. N 45 Petersburg. 51. SMIRNOV, А. Пути и задачІІ науки

литературе Zeitschr. Литературная мысль 1923 Lief. 2 Petersburg. 52. Dеrѕ. Повейінше русские работы по

и литературной методологии Zeitschr. „Атенеii“ 1924 Lief. 1 Petersburg. 53. TROCKIJ, L. «Формальная школа

и марксизм. in Buch Литература и революция Moskau 1923. 54. Томл$EVSKIJ, В. Ритмика четырехстопного ямба по наблюдениям

над стихом » Евгения Онегина « im Sammelwerk 1Пушкин него

современники Lief. 29-30 Petersburg 1917. 55. Ders. Проблемы ритма Zeitschr. Литературная мысль 1924 Lief. 2

Petersburg. 56. Dеrѕ. Русское стихослоясение Petersburg 1923 in der Serie Вопросы

Поэтики Bd. 2. 57. Dеrѕ. Пятистопныii ямб Пушкина im Sammelband Поэтика 1 Пуш

кина Berlin 1923. 58. Dеrѕ. Ритмический анализ »Пиковой дамы « Пушкина Vortrag

gebalten im Kunsthistorischen Institut. 59. TYNAxov, Ju. Достоевский и Гоголь. К теории пародии Peters

burg 1921.

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поэтике

поэзии

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Явление

60. Dеrѕ. Oда его сиятельству графу Хвостову іn Пушкинский

сборник Petersburg 1923. . 61. Dеrѕ. Вопрос о Тютчеве Zeitschr. Книга и Революция 1923 N 3

Petersburg. 62. Ders. Проблемы стихотворнаго языка Petersburg 1924 in der

Serie Вопросы Поэтики Bd. 5. 63. Der's. Пушкино Тютчеве еrscheint in der Zeitschr. Pyccknii

Современник. 64. CEJTLIN Повесть о бедном чиновнике Достоевского Moskau 1923. 65. CupovsKIJ, V. Несколько мыслеії возможному учению о

стихe Zeitschr. Аполлон 1915 NS-9.
66. ЌкLovski, V. Потебня іm Sammelband Поэтика vg]. N 46.
67. Ders. Опоэзии и заумном языке (ibid.).
68. Dеrѕ. Искусство, как прием (ibid.).
69. Dеrѕ. Связь приемов сюжетосложения с обіцими приемами стиля

(ibid.).
70. Dеrѕ. Розанов im Buch Сюжет, как

стиля Petersburg
1921.
71. Dеrѕ. Развертывание сюжета Petersburg 1921.
72. Dеrѕ. Тристрам Шенди Стерна и теория романа Petersburg 1921.
73. Dеrѕ. Ход коня. Сборник статей. Berlin 1923.
74. SİERBA, L. Опыты лингвистического толкования стихотворенийї.

І. „Воспоминание“ А. Пушкина im Sammelband Русская Речь

Bd. I. Petersburg 1923. 75. EicHENBAUM. В. Поэтика Дергкавина Zeitschr. Аполлон 1916

N 10 vgl. N 84. 76. Ders. Как сделана „Шинель“ Гоголя im Sammelband Поэтика

Petersburg 1919 vgl. N 84. 77. Ders. Проблемы поэтики Пушкина im Sammelband Пушкин

Достоевский Petersburg, Verlag Дом Литераторов 1921 vаl.

N 84. 78. Dеrѕ. Мелодика русского лирического стиха. Petersburg 1922. . 79. Ders. Молодой Толстой Petersburg-Berlin 1922. 80. Dеrѕ. Поэтика Некрасова Zeitschr. Начало 1922 12 Petersburg

vgl. N 84. 81. Dеrѕ. Анна Ахматова Petersburg 1923. 82. Dеrѕ. Путь Пушкина к прозе іn Пушкинский Сборник Peters

burg 1923.

83. Dеrѕ. Лермонтов, как историко-литературная проблема Zeitschr.

Areneii 1924 N 1. 84. Ders. GB03Jutepatypy. Cratbu. Petersburg 1924 in der Serie

Bonpochi Tootliku Lief. 4. (Außer NN 75–77, 80 enthält es unter anderm aus der Zeitschrift ?Kuhu McKYCctva 1919–1920 die Aufsätze: 11ллюзия сказа; озвуках в стихе; Мелодика

стиха. .

NOTII

85. JAковsox, R. Новейшая русская поэзия. Набросок I: Виктор

Xemukob Prag 1921. 86. JAKUBINSKIJ, L. опоэтическом глоссемосочетании im Sammel - .

band Поэтика 1919. 87. Dеrѕ. Озвуках стихотворного языка (ibid.). 88. Dеrѕ. Скопление одинаковых плавных в прозаическом II

ческом языках (ibid.).

Ein ziernlich vollstäudiges Verzeichnis von Arbeiten über Fragen der Poetik 1900 – 1920 haben I. AIZENŠTOK und I. KAGAROV (146 Nummern) zusammengestellt. Erschienen ist es im Anhang zur russischen Übersetzung der ,Poetik“ von MULLER-FREIENFELS (Charkov 1923 vgl. N 3). Petersburg

V. ŽIRMUNSKIJ

Etymologisches 3. altruss. vobika, vobbika , Landmaß, e. Quantum Acker, das ein Mann mit einem Pferd pflügt, heute oka, óóra ,Deichselarme des Hakenpfluges erklären MIKKOLA und BERNEKER EW I 422 aus *objoga: lat. jugum usw. Ich halte das lautlich für bedenklich und würde daraus *obloža, beute russ. *obleza erwarten. Vgl. njerató u. a. bei ŠACHMATOV Ouepkı 236 ff. Näher liegt m. E. Annahme einer Grundform *obogéā als , Krümmung, Wendung und Verknüpfung mit russ. dial. Órarb, biegen, das als *böyati zu nhd. biegen, got. biugan gehört.

4. russ. Õpiógra , Stellvertreterin der Braut bei der · Hochzeit Arcbang. Olon. Dahl Wb. 1 4 326, auch ,Begleiterin des Bräutigams' RYBNIKOV Ilbcmu III Index ist wohl sicher nordgerman. Lehnwort und Ableitung von anord. brûdr f. ,Brautó.

5. russ. Objka , Eichhörnchen' setzt cin älteres álja voraus. Seine Entstehung wird deutlich aus Laurentius - Chron. s. a. 859: umaxy (козари) по бѣ.и.и вѣвериц% отъ дыма. Daneben heigt es im Igorlied: по б%, аъ отъ двора. . Also zu abg. 6bjb , weiß'.

M. V.

Polabisch Staup (Hennig B.) „Altar“

In der Rezension „B“ der Görlitzer Handschrift des ..Vocabularium Venedicum“ von C. HENNIG V. JESSEN steht: ., Altar: Staup".

P. Rost „Die Sprachreste der Draväno-Polaben im Hannoverschen“, S. 88 Anm. 34) hält dieses Wort für entlehnt aus nd. stup und transkribiert es entsprechend in seinem ,,Dravänopolabischen Wörterverzeichnis“ durch stüup mit einem das ein Lehnwort bezeichnet.

Die Zusammenstellung P. Rost's ist aus lautlichen Gründen unmöglich. Freilich gibt Hexxig den aus urslav. *u entstandenen polabischen Diphthong durch au wieder, aber nur nicht vor Labialen. Sieht man das ganze ,,Vocabularium“ durch, so findet inan, daß für urslav. *u vor Labialen stets ei, cy geschrieben steht:

Tgeimene ( =- "gumino) 1 Güter, 2 Hof, Gleipe ( = *gluwyj, "glupaja). 1 jung, 2 junge, Z'yeipe (= *kupi) kaufen, Tyeipatz (= *kupici) Käufer, Lgeiba, lyeiba ( =*l'ubyji) 1 angenehm, 2 beliebt, 3 lieb, Lgeibach (bis) lieber, Lgeibi Liebe, lyeiba (= *ľubi) lieben, Leibe (= *lulo) Wispel (ter), Leipeika (= *lupika) Abdecker, podyeibene, potgeibene, poyeibene, podigeibene ( *pagubunyjí) klug, weise, Styeiplat: (nach P. Rost *sikupolicí) Stiefsolin, Styeipleiztiu Stieftochter, Stjerrin, Stgereip, Styéreip, Styérrip, Stycreip (= *skorupo) Eierschale, Hülse, Nußschale, Schale von grünen Erbsen, plur. Styereipéy; B, Wasweima (= *v02um-) Vernunft?).

1) Ob ll’isseipaissa , küssen“, wisseip mine , küsse mich“, wissei. patósa ,sie küssen sich“ aus *wissleip – verschrieben sind und auf *izlubiti zurückgeheu, wie P. Rost S. 131 f. meint, ist schwer zu sagen. In den Wörtero Steifjolga, Bg û we und pjungsc, die P. Rost auführt, um die Möglichkeit des Ausfalles eines l' zu begründen, handelt es sich vielleicht um einen sporadischen Wandel von ľ zu j nach Labialen.

Die Schreibung ei, ey für urslav. *u kommt bei HENNIG mitunter auch vor anderen Lauten vor, dann steht aber gewöhnlich auch eine Variante mit au daneben: „Gott helffe euch: Drause B üg oder Dreis Büg“, „Küchlein (pallus): Tgaurang, Tyeirang, plur. tga úrey, „Rebhuhn: T'gaurepôtka, T'geirepôtk“ (B.), „Machen: Tgauteit, Tgaute, Tgeite“, „Hören: Slauss, Sleiss“; „Stuhl: Staul, Steil, „Zaum : Iausda, Weisda“, ,,Heraus: Wannúy, Wannûf usw.?). Hier war also HENNIG über die eigentliche Qualität des Diphthongs im Zweifel. Ganz anders vor Labialen, wo HexvIG ausnahmslos und mit völliger Sicherheit ei schreibt, ohne irgendwelche auVarianten anzugeben. Offenbar haben wir es in diesem Falle mit einem wirklichen Lautwandel zu tun. Ohne den wirklichen Wert der polabischen Diphthonge hier genau bestimmen zu wollen, können wir doch das folgende Lautgesetz formulieren: urslav. *u ist im Polabischen vor Labialen zu einem i-Diphthong, vor anderen Lauten – zu einem u-Diphthong geworden 2). Zu ver

1) Zufällig ohne au-Varianten stehen dur: „(l'ische).schuppeu: weisse, d.i. rein machen“ und „Schlee: Torneila, plur. Tórncile" (falls P. Rost's Etymologie rich:ig ist: eigentlich würde man *Tyornaulia erwarten). P. Rosi's Deutung von Sedeley (Var. zu Sedelé) Sjungtci (Var. zu Sjungtí), Peiw oy (einmal neben häufigem peiwo) als gen. sing. *sedlün, *sjõtär, *peiväu (s. im Wörterverzeichnis s. v.) ist natürlich unmöglich, da neutrale o-Stämme keinen u-Genitiv baben können: peiwiy ist wohl für pciwo verschrieben; das .ei von Sedelei, Sjungtey ist eive ungenaue Darstellung des besonderen polabischen Diphthongs, der sich aus urslav. *o entwichelt hat und der sonst bei Hennig durch i, bei P. Schultze durch ü, bei PFEFFINGER durch verschiedene Schreibungen (uy, oi, ei, ell, ld, i, ii) dargestellt wird.

2) Die anderen polabischev Quellen widersprecheu diesem Lautgesetz nicht. P. Scuoltze macht bekanntlich zwischen dem aus *und dem aus *y entstandenen Diphthong keinen Unterschied: aus seinen Schreibungen wie läubu lieben, pojäubne klug, gläuppe jung, jäum Hof usw. ist nicht zu erschließen, ob bier in Wirklichkeit ein re-Diphthoug oder ein i-Diphthong vorlag (vgl. läup Linde, jäumang Name, z v hnür Schlitteu). PFEFFinger hat für den aus u entstandenen Diphthong keine einheitliche Schreibung festgesetzt, so daß aus den Fällen, wo er diesen Dipbtbong durch ey, oi wiedergibt, nicht viel geschlossen werden kann. Jedenfalls muß beinerkt werden, daß auch PFEFFINGER vor Labialen gewöhnlich ei, ey scbreibt: tscheipatz marcbaud, kléibia stéicin épingle, leibű uimer. Wevo dabei einmal auch tuja u

1

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