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Kontrolle der Kontingente

Contrôle des Contingents

A. Ausfuhr aus dem französischen Zollgebiet in das A. Exportation du territoire douanier français sur deutsche Zollgebiet

Bei der Auflieferung der nach Deutschland bestimmten Küchengewächs- und Hopfensendungen auf die Eisenbahn übergibt der Absender der Eisenbahngesellschaft für jede von demselben Versender an denselben Empfänger gerichtete Sendung eine Erklärung nach dem Muster der Anlage in dreifacher Ausfertigung.

Die Eisenbahngesellschaft sezt nach Nachprüfung des in der Erklärung angegebenen Gewichts auf jede Ausfertigung den Tagesstempel des Auflieferungsbahnhofs. Zwei Ausfertigungen dieser Erklärung werden von ihr dem Frachtbrief beigefügt, der die Ware begleitet, und sind dem Zollamt bei der Anmeldung zur Verzollung mit vorzulegen. Die dritte Ausfertigung wird von der Eisenbahngesellschaft sofort dem Landwirtschafts ministerium in Paris übersandt.

Sobald die Deutsche Regierung nach ihren An schreibungen feststellt, daß 80% der Kontingente für Küchengewächse oder Hopfen erreicht sind, teilt sie dies der Französischen Regierung mit.

Wenn die Kontingente erschöpft sind, können die betreffenden Waren nur zu den autonomen Zollsäßen eingeführt werden.

B. Ausfuhr aus dem deutschen Zollgebiet in das französische Zollgebiet

Die deutschen Waren, bei denen im Artikel 2 die Zollbegünstigungen auf die in der Liste B festgesetzten Kontingente beschränkt sind, genießen die im genannten Artikel vorgesehenen Vergünstigungen nur, wenn sie von einer besonderen Bescheinigung begleitet sind, die von der dazu ermächtigten deutschen Stelle ausgefertigt ist; die Stellen, die mit der Ausstellung der Bescheinigungen beauftragt sind, werden der Französischen Regierung mitgeteilt werden.

Wenn diese Kontingente zu 9/10 in Anspruch ge. nommen sind, macht die Französische Regierung der Deutschen Regierung davon Mitteilung. Sobald die Kontingente erschöpft sind, können die betreffenden Waren nur zum Generaltarif eingeführt werden.

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le territoire douanier allemand

Lors de la remise à la gare de chemin de fer des colis de légumes et de houblon à destination de l'Allemagne, l'expéditeur remettra à la Compagnie, en triple exemplaire pour chaque expédition, faite par un même expéditeur à un même destinataire, une déclaration du modèle ci-annexé.

La Compagnie de Chemins de fer, après avoir vérifié l'exactitude de la déclaration relative au poids, apposera sur chaque exemplaire de cette déclaration le timbre à date de la gare. Deux de ces documents seront joints par la Compagnie à la lettre de voiture accompagnant les marchandises et seront présentés au bureau des douanes allemand. Le troisième exemplaire sera adressé d'urgence par la Compagnie au Ministre de l'Agriculture à Paris.

Dès que, d'après les décomptes faits, le Gouvernement allemand constatera que 80% des contingents accordés aux légumes et au houblon seront atteints, il préviendra le Gouvernement français. Après épuisement des contingents lesdites marchandises ne pourront être admises qu'au tarif général.

B. Exportation du territoire douanier allemand sur le territoire douanier français

En ce qui concerne les marchandises originaires et en provenance d'Allemagne pour lesquelles des avantages douaniers sont limités à des contingents fixés à la liste B, ces marchandises bénéficieront des avantages stipulés audit article lorsqu'elles seront accompagnées d'une attestation spéciale délivrée par les Autorités allemandes à ce habilitées, lesquelles seront portées à la connaissance du Gouvernement français.

Lorsque ces contingents auront atteint les 8/10 èmes de leur montant, le Gouvernement français avertira le Gouvernement allemand. Après épuisement des contingents, les mêmes marchiandises ne pourront être admises qu'au tarif général.

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Bescheinigung

über die Versendung von Küchengewächsen oder Hopfen nach Deutschland
auf Grund des zwischen Deutschland und Frankreich am 12. Februar 1926
abgeschlossenen Handelsabkommens

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Angaben zur Festsehung der Nämlichkeit der Ware (Zahl, Art, Zeichen und Nummer der Packstücke [Gitterkisten, Körbe usw.]).

Tagesstempel des Abgangsbahnhofs.

Die Erklärung muß dreifach ausgefertigt werden. Zwei Ausfertigungen sind von der Eisenbahngesellschaft, bei der die Ware zum Versand aufgeliefert wird, dem die Ware begleitenden Frachtbrief beizufügen. Die dritte Ausfertigung ist von der Eisenbahngesellschaft sofort unfrankiert an das Landwirtschaftsministerium, 78, Rue de Varenne, Paris, zu schicken.

Für jede Sendung desselben Absenders an denselben Empfänger ist eine Erklärung notwendig.

1) Nichtzutreffendes ist zu durchstreichen.

DÉCLARATION

de l'expédition de colis de légumes ou de houblon à destination de l'Allemagne faite par l'expéditeur en vertu de l'Arrangement commercial conclu entre la France et l'Allemagne le 12 février 1926

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kilogrammes

Poids brut total taxé par la Compagnie de Chemin de fer au départ.. Indications nécessaires pour l'identification de la marchandise (Nombre, espèce et marques des colis [Cageots, paniers, etc.]).....

Timbre à date de la gare départ.

Déclaration à faire en triple exemplaire dont deux joints par la Compagnie de Chemins de fer expéditrice à la lettre de voiture accompagnant la marchandise, le troisième envoyé immédiatement par la Compagnie sans être affranchi au Ministère de l'Agriculture, 78, rue de Varenne, Paris. Il doit être établi une déclaration pour chaque expédition faite par un même expéditeur à un même destinataire.

(1) Biffer la mention inutile.

Das Reichsgesezblatt erscheint in zwei gesonderten Teilen - Teil I und Teil II. Fortlaufender Bezug nur durch die Postanstalten. Der Bezugspreis beträgt für Teil 1 vierteljährlich 1,00 RM, für Teil II vierteljährlich 1,00 RM.

Einzelbezug jeder (auch jeder älteren) Nummer nur vom
Gefeßsammlungsamt, Berlin NW 40, Scharnhorststr. 4.
Preis für den achtfeit. Bogen 10 Pf. (aus abgelauf. Jahrg. 8 Pf.).
Bei größeren Bestellungen 10 bis 40 v. H. Preisermäßigung.

1926

Reichsgesetzblatt

Teil II

Ausgegeben zu Berlin, den 2. März 1926

Nr. 10

Inhalt: Gefeß über das vorläufige Handelsabkommen zwischen dem Deutschen Reiche und der Türkischen Republik.
Vom 22. Februar 1926

Bekanntmachung über den am 3. März 1924 in Angora unterzeichneten deutsch-türkischen Freundschaftsvertrag.
Vom 23. Februar 1926.

G. 173

S. 175

Gesetz über das vorläufige Handelsabkommen zwischen dem Deutschen Reiche und der Türkischen Republik. Vom 22. Februar 1926.

Der Reichstag hat das folgende Gesetz beschlossen, das mit Zustimmung des Reichsrats hiermit verkündet wird:

Artikel 1

Dem am 13. Dezember 1925 durch Notenwechsel abgeschlossenen vorläufigen Handelsabkommen zwischen dem Deutschen Reiche und der Türkischen Republik wird zugestimmt.

Der Notenwechsel wird nachstehend veröffentlicht.

Artikel 2

Dieses Gesetz tritt mit dem auf die Verkündung folgenden Tage in Kraft.

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Me référant à nos récents entretiens, concernant le modus vivendi pour les relations commerciales entre l'Allemagne et la Turquie, j'ai l'honneur de confirmer à Votre Excellence au nom de mon Gouvernement qu'en attendant la conclusion du Traité de commerce en négociation nous sommes tombés d'accord d'appliquer l'arrangement commercial provisoire qui suit:

I. Le Gouvernement Allemand consent à ce que les produits du sol et de l'industrie originaires de Turquie importés sur le territoire allemand et destinés, soit à la consommation, soit à la réexportation ou au transit y jouissent du traitement de la nation la plus favorisée.

II. Le droit douanier allemand sur les raisins secs (position 52 du tarif douanier allemand) sera. celui du Traité commercial entre l'Allemagne et l'Espagne expiré le 16 octobre 1925, c'est-à-dire de 8 Marks or par quintal (100 Kilo). (Vierzehnter Tag nach Ablauf des Ausgabetags: 16. März 1926)

Nr. A 2300

Herr Minister,

Unter Bezugnahme auf unsere in lehter Zeit ge. führten Unterhaltungen über den modus vivendi für die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und der Türkei beehre ich mich, Eurer Exzellenz im Namen meiner Regierung zu bestätigen, daß wir bis zum Abschluß des Handelsvertrags, über den zur Zeit verhandelt wird, die Anwendung folgenden vorläufigen Handelsabkommens vereinbart haben:

I. Die Deutsche Regierung willigt darin ein, daß die türkischen Boden- und Gewerbeerzeugnisse, die in das deutsche Zollgebiet eingeführt werden und zum Verbrauch oder zur Wiederausfuhr oder zur Durch. fuhr bestimmt sind, dort die Behandlung der meistbegünstigten Nation genießen.

II. Der deutsche Zolltariffah auf Rosinen (Position 52 des deutschen Zolltarifs) wird der gleiche sein wie im Handelsvertrag zwischen Deutschland und Spanien, der am 16. Oftober 1925 abgelaufen ist, nämlich 8 Goldmark für den Doppelzentner (100 Kilo).

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